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Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte

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Fotos sind die Würze eines jeden Artikels. Sie verleihen ihm Leben und unterstreichen das im Text geschriebene noch einmal bildlich. 

Jedoch muss das Foto auch wirklich zum Artikel passen. Ein schlechtes Foto kann unter Umständen Ihre gesamte Öffentlichkeitsarbeit zunichte machen. Wenn Sie jedoch einige Grundregeln beachten, werden Sie auch diese Hürde mit Erfolg meistern.

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Was es in der Praxis zu berücksichtigen gibt

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• Versenden Sie die Fotos gemeinsam mit der Pressemitteilung und legen Sie sie am besten

   zwischen zwei Pappdeckel, damit sie nicht knicken.

• Jedes Foto braucht einen Bildtext, der erklärt was auf dem Foto zu sehen ist. Vermerken Sie

   daher auf der Rückseite des Fotos wer (Vor- und Zuname, Funktion im Unternehmen), wo

   (häufigste Reihenfolge: von links nach rechts) auf dem Foto zu sehen ist. Wenn es nicht eindeutig 

   zu erkennen ist, sollten Sie auch beschreiben, was genau auf dem Motiv zu sehen.

•  Am Professionellsten ist es, wenn Sie eine knapp formulierte Bildunterschrift mit diesen 

   Angaben auf die Rückseite des Fotos kleben.

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Wer soll die Fotos machen

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Am Einfachsten ist es natürlich, wenn Sie zu einem bestimmten Anlass einen Pressetermin organisieren, zu dem Sie  Journalisten und Fotografen aus den Redaktionen einladen. Sprechen Sie deshalb vorher mit den Redaktionen ab, ob ein Fotograf mitkommt oder nicht. Die Redaktionen sind für gute Ideen meist dankbar. Und ein guter Kontakt zur Presse hat noch niemandem geschadet.

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Wenn die Redaktionen keine Fotografen beauftragen und Sie selbst auch nicht fotografieren können oder wollen, hilft nur eines: Engagieren Sie einen Fotografen, der am besten noch auf Pressefotografie spezialisiert ist.

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• Die Fotos sollten im Format 13 x 18 cm abgezogen werden. Wenn sie "hochglänzend" 

   abgezogen werden, wirken sie abgedruckt schärfer als "matte" Fotos.

   Äquivalent kann man auch eine Digitalkamera mit mindestens 2 Megapixeln 
  (Fotoauflösung ca. 1.600x1.200 Pixel) verwenden.

• Gehen Sie nahe genug an Ihre Motive heran. Besonders wenn Sie mit einer kleinen 

   Sucherkamera fotografieren, kann es schnell passieren, dass Ihre Motive klein und 

   unbedeutend im Hintergrund erscheinen.

• Fotografieren Sie Menschen; liefern Sie keine Fotos bei den Redaktionen ab, auf denen nur

   "tote" Produkte, Gebäude oder Maschinen zu sehen sind.

• Sparen Sie nicht mit Fotomaterial; je mehr Fotos Sie vorliegen haben, je mehr Auswahl haben 

   sie später, um das beste Foto zu finden.

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Ein besonderer Tipp: Portrait-Fotos

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Menschen und ihre Geschichten kommen in die Zeitung. Daher möchte auch möglichst jeder sehen, wie der Mensch, über den geschrieben wird, auch aussieht.
Daher stehen viele Portrait-Fotos in einer Zeitung. Das Porträtfoto sollte daher eigentlich das am einfachsten zu fotografierende Pressefoto sein - so könnte man meinen. Aber selbst die Porträtfotos von Chefs mancher Großunternehmen mit eigener Pressestelle lösen in den Redaktionen oft ungläubiges Kopfschütteln aus, weil die Bilder so aussehen, als wären sie auf die Schnelle im Fotoautomat am Bahnhof gemacht worden.

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Beachten Sie daher einige Tipps:

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• Passfotos sind keine Porträtfotos für die Presse. Sie wollen den Leser für sich gewinnen und
   keinen Grenzbeamten, der nur wissen will, ob Sie auch der sind, für den Sie sich ausgeben.
• Porträtfotos für die Presse sollten hochglänzend abgezogen werden. Das Mindestformat ist 
   9 x 13 cm, besser ist 13 x 18 cm. 
   Äquivalent kann man auch eine Digitalkamera mit mindestens 2 Megapixeln 
   (Fotoauflösung ca. 1.600x1.200 Pixel) verwenden.

• Vermeiden Sie bei der Aufnahme die gezwungenlockere Fotostudioatmosphäre. Am besten

   sind die Porträtfotos, die während eine Gesprächs gemacht werden und nicht gestellt
   sind.

• Das Porträtfoto soll Sie zeigen, wie Sie jetzt aussehen. Ein altes Jugendfoto ist 

   absolut ungeeignet. Auch Fotos aus dem Familienalbum sind eher unbrauchbar.

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