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Aktien oder Renten?

Lange Zeit haben die Geldinstitute immer wieder versichert, wer langfristig und renditestark investieren möchte, kommt um Aktien nicht drum herum. Und nun das Dementi: von der Deutschen Bank!Dies berichtete die Süddeutsche Zeitung in Ihrer Ausgabe Nr. 26 vom Januar 2002 auf Seite 24. Lesen Sie das nachfolgende Zitat  aus der Süddeutschen

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Deutsche Bank: Renten werden Aktien langfristig schlagen

Studie hält festverzinsliche Titel für einträglicher / Aktienhausse war ein Sonderfall

hh

mrm. München - Wer sein Geld in festverzinsliche Papiere statt in Aktien steckt, wird auf lange Sicht vermutlich besser fahren. Dies ist das Ergebnis einer Studie der Deutschen Bank. Den Berechnungen zufolge liegt die Wahrscheinlichkeit, dass Dividendenpapiere in den kommenden 10 bis 20 Jahren bessere Erträge bringen als Anleihen, in den USA und in Deutschland bei weniger als der Hälfte. Wichtigstes Argument: Der Börsenboom der vergangenen Jahrzehnte habe auch einer Reihe günstiger Faktoren beruht, die in absehbarer Zeit nicht mehr gegeben seien. Zudem seien Aktien im historischen Vergleich extrem teuer. "Aktien erscheinen überbewertet und anfällig für weitere  Kurskorrekturen."
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Wichtigste Gründe für die US-Hausse der vergangenen beiden Jahrzehnte seien die sinkenden Inflationsraten und die fallenden langfristigen Zinsen gewesen. Denn eine geringe Teuerung spreche für ein stabiles wirtschaftliches Umfeld und steigere die Zuversicht in die Unternehmensgewinne. Und sinkende Zinsen machten Aktien als Alternativ-Investment generell attraktiver. Weitere Ursachen des Kursabschwunges seinen niedrigere Steuern auf Kapitalerträge
dass große Aktieninteresse der geburtenstarken Jahrgänge aus den 50ern, der Transport eines übertriebenen Optimismus von Analysten über die Medien sowie die Ausweitung des Engagements von Pensionsfonds. "Es ist unwahrscheinlich, dass sich dieses außergewöhnliche Zusammentreffen unterstützender Faktoren wiederholen wird". Insbesondere sei kaum zu erwarten, dass sich die Inflationsrate weiter verringere. 
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Wichtigstes Resultat der Studie für Investoren sei es, sich von der Vorstellung zu lösen, dass Aktien auf längere Sicht stets festverzinslichen Papieren überlegen seien. "Wir glauben, dies ist eine falsche Annahme". Privatanleger sollten für ihre Altersvorsorge die Konsequenz ziehen, mehr als bislang einzuzahlen und Anleihen zu favorisieren. Nach den Worten von Cooper ergibt sich aus der Studie nicht, dass die Aktienkurse nun rasch nach unten gehen müssen. Es im Gegenteil durchaus vorstellbar, dass im Zuge einer US-Konjunkturerholung die Kurse kurzfristig wieder nach oben gehen, weil sich dann die Aussichten für Unternehmensgewinne verbesserten.
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h

aus: Süddeutsche Zeitung, 31. Januar 2002, mrm. 
Mit freundlicher Genehmigung der DIZ München GmbH, Frau Mirjam Tröger

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