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Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:
Eine Einführung
Was ist Öffentlichkeitsarbeit?
Öffentlichkeitsarbeit soll aufklären,
informieren und motivieren. Dahinter muss ein Konzept stehen. Zum
Beispiel: was wollen wir heute und langfristig erreichen und warum
engagieren wir uns im Verband oder in der Gruppe? Öffentlichkeitsarbeit
schafft Vertrauen, Verständnis und "Goodwill" für das,
was man erreichen möchte. Öffentlichkeitsarbeit pflegt das Image,
steigert den Bekanntheitsgrad, regt Diskussionen an, wirkt auf die
öffentliche Meinung ein und hilft Vorurteile abzubauen. Hauptziel
ist die Sicherung und Unterstützung des Erfolgs.
Planung eines medienwirksamen Ereignisses
Schon bei der Planung des
Ereignisses (z.B. Pressekonferenz, Präsentations-Veranstaltung)
sollte man überlegen, was zu tun ist, damit das Ereignis für
Zeitungen bzw. Fotografen attraktiv ist. So ist ein
Informationsstand mit Broschüren nicht sonderlich attraktiv. Kann
man jedoch die (Lokal-) Prominenz für eine Aktion gewinnen, so wird
das Interesse von Journalisten und Fotografen um so größer sein.
Wichtig ist bei der Planung
aber auch, dass Ihr Ereignis nicht mit einer anderen (Groß-)
Veranstaltung kollidiert, die den knappen Platz auf den Lokalseiten
beansprucht.
Generell gilt, dass für Journalisten folgendes interessant ist:
- was neu
oder ungewöhnlich ist
- was einen
aktuellen Anlass hat
- was
zahlenmäßig von Bedeutung ist
- was von
allgemeinem Interesse ist
Welche Medien können genutzt werden?
Grundsätzlich eignen sich
Lokalzeitung, Anzeigenblätter, Stadtmagazine sowie Monats- und
Programmzeitschriften für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.
Zu beachten ist jedoch, dass die Medien einen unterschiedlichen
Vorlauf für die Planung ihrer Veröffentlichungen haben.
Pressemitteilungen für die
Tageszeitung sollten mindestens drei Tage vor dem gewünschten
Erscheinungstermin in der Redaktion sein. Bei wöchentlich
erscheinenden Zeitungen circa eine Woche vor Erscheinen, während
der Redaktionsschluss bei monatlich erscheinenden Zeitungen
teilweise drei Wochen vor dem Erscheinungsdatum liegt. Daher
empfiehlt es sich, frühzeitig bei den jeweiligen Medien
nachzufragen, bis wann die Pressemitteilungen dort eingehen müssen.
Bei Presseeinladungen empfiehlt
es sich unabhängig vom Medium, die Redaktionen
etwa 14 Tage im voraus zu informieren.
Kontakt zu den Medien
Es ist wichtig, den richtigen
Ansprechpartner bei den Medien zu kennen, so dass die
Presseeinladung oder -meldung in der jeweiligen Redaktion sofort im
richtigen Ressort ist. Man sollte sich also schon im Vorfeld der
Veranstaltung den Namen sowie die Telefon- und Faxnummer der zuständigen
Redakteure geben lassen. Diese Daten sind eine wichtige Grundlage für
die regelmäßige Pressearbeit. Um sie langfristig nutzen zu können,
sollte man also am Besten eine Kartei - auch Presseverteiler genannt
- anlegen. Wichtig ist auch, diesen regelmäßig zu aktualisieren.
Wenn Sie mit Ihrer Pressearbeit
noch ganz am Anfang stehen und den Redakteuren bzw. der Zeitung noch
nicht bekannt sind, so empfiehlt es sich, die erste
Presseeinladung oder -meldung persönlich vorbeizubringen. Das persönliche
Gespräch - dieses muss (und sollte) nicht lange dauern - hilft
dabei, Kontakte aufzubauen und zu vertiefen.
Die journalistische Form
Um auf das jeweilige Ereignis hinzuweisen, schreibt man eine
Pressemitteilung, einen Bericht, ein Feature oder eine Reportage.
Diese schickt man an die zuständigen Redakteure. Dies hört sich
leichter an als getan. Denn auch hierbei gilt es formale und
inhaltliche Aspekte zu beachten. -- Alternativ kann man auch eine
Pressekonferenz abhalten. Diese wird meist dann durchgeführt, wenn
es sich um ein größeres Ereignis handelt. Vermeiden Sie es,
Journalisten für "Kleinigkeiten" einzuladen.
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