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Das Presse-ABC

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Alles Wissenswerte von A bis Z rund um Presse- und Öffentlichkeitsarbeit erfahren Sie hier.

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A Aktualität ist wichtig! Vor dem Versand eines Presse-Textes sollten Sie selbstkritisch folgende Kriterien überprüfen: Ist das Thema aktuell? Ist das Thema für die Leser der Zeitung interessant und informativ? Sind die aufgezählten Fakten und Informationen nachprüfbar?
B Bilder, Illustrationen, Fotos, Schaubilder und Schemazeichnungen steigern den Informationsgehalt und das Interesse von Journalisten und Lesern. Es gilt: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.
C Checken Sie immer ab, ob Ihre Öffentlichkeitsarbeit klar, unmissverständlich und stimmig ist. Egal, ob Sie sich mündlich oder schriftlich äußern, es muss klar ersichtlich sein, um was es geht. Oft sind es die vermeintlichen Kleinigkeiten, die den Außenstehenden irritieren.
D Diskussionen bieten sich immer dann an, wenn ein Thema umfassend diskutiert und dargestellt werden soll.  Laden Sie zu dieser Veranstaltung verschiedene Presse-Vertreter ein. Diese können sich dann selbst ein Bild davon machen, was relevant ist - und was berichtet wird.
E Engelsgeduld braucht man bei der Öffentlichkeitsarbeit des Öfteren. Denn nicht jede Pressemitteilung wird das erhoffte Echo finden. Davon sollte man sich aber nicht entmutigen lassen. Denn: über kurz oder lang wird man auch auf Ihre Öffentlichkeitsarbeit aufmerksam.
F Fragen werden kommen! Machen Sie sich bei jedem Gespräch darauf gefasst, dass man Ihnen Fragen nach internen Verhältnissen stellt. Niemand wird es Ihnen verübeln, wenn Sie dann mauern. Ein paar Grunddaten über sich selbst bzw. Ihre Einrichtung sollten sie aber immer parat haben. Das weist Sie als kompetenten Gesprächspartner aus.
G Große Werbezeitungen ("Wochenblätter")  werden an alle Haushalte verteilt. Sie bieten im Vergleich zur Tageszeitung einen zusätzlichen, attraktiven Rahmen für Ihre Öffentlichkeitsarbeit; zumal diese Zeitungen nicht nur an einzelne Abonnenten gehen, sondern flächendeckend verteilt werden. 
H Hauptsache, es wird drüber geredet! Das ist die wichtigste Grundlage für gute Öffentlichkeitsarbeit. Sprechen Sie mit allen, die das Thema interessiert. Denn was Stadtgespräch ist, wird sich schon bald in der Presse niederschlagen.
I Internet wird immer populärer. Informieren Sie auch Online-Redaktionen oder schreiben Sie lokale Portalseiten an. Ideal ist natürlich eine eigene Internetseite, wo Sie Ihre Öffentlichkeitsarbeit einem potentiellen Millionenpublikum bekannt machen können.
J Journalisten haben bisweilen sehr variable Arbeitszeiten. Dennoch sollten die Privat-Adressen (Telefon, Fax usw.) eines Redakteurs nicht ohne seine vorherige Zustimmung nach Feierabend genutzt werden.
K Kurz heißt das Zauberwort: Presseinformationen in epischer Breite und ausführliche Lobeshymnen über Personen und Institutionen haben kaum eine Abdruckchance. Das gilt auch für Texte, die einen Berufsstand oder eine Institution nur in Superlativen schönfärben
L Lieblinge sollte man bei seinen Presseinformationen nicht habe. Bei der Auswahl der Zeitungen sollten Sie niemanden bevorzugen
M Motivieren Sie durch Ihre Öffentlichkeitsarbeit das persönliche Interesse des Pressevertreters.  Ist sein Interesse an einem Thema erst geweckt, wird er mit Motivation an dessen Umsetzung arbeiten. 
N "Namen sind Nachrichten" - getreu diesem Motto enthält eine gute Pressemeldung neben einer sachlichen Darstellung der Fakten auch Namen (immer Vor- und Nachname; ohne "Frau" oder "Herr"; aber mit akademischen Titeln!) und Zitate (Quelle angeben!). Dadurch wird die Information lebendig. Außerdem ist in jeder regionalen Meldung der lokale Bezug deutlich herauszustreichen.
O Originelle und kreative Aktionen sind gefragt, um Ihre Öffentlichkeitsarbeit erfolgreich zu machen. Besonders mit außergewöhnlichen  Schlagzeilen - denen aber dann auch eine entsprechende Geschichte folgt - ist die Präsenz in den lokalen Medien garantiert
P Präsente bis zum Gegenwert von 10 Euro sind gerade noch vertretbar. Bei teureren Präsenten oder gar Bargeld können Sie auch das Gegenteil erreichen: es könnte als "Bestechungsversuch" ausgelegt werden.
Q Querdenken heißt auch über den eigenen Tellerrand hinausschauen. Wer Öffentlichkeitsarbeit so betreibt, hat garantiert Erfolg.
R Redaktionsschluss beachten! Häufig ist es so, dass interessante Meldungen nicht abgedruckt werden können, weil sie schlicht zu spät kommen. Beachten Sie, dass gerade Zeitungen, die am Sonntag erscheinen, eine längere Vorlaufzeit haben.
S Suchen Sie sich das passende Medium für Ihre Öffentlichkeitsarbeit aus. Bedenken Sie, dass das Kommunikationsmittel zu Ihrer Botschaft passen muss: wenn Sie einen Fußballverein repräsentieren, macht es im Allgemeinen wenig Sinn, ein Fachmagazin für Volleyball anzuschreiben.
T Timing: Häufig arbeiten Journalisten bis spät in den Abend. Daher ist es erfahrungsgemäß nie verkehrt, morgens nicht vor 11 Uhr in den Redaktionen anzurufen. 
U Unübersichtlich sollte Ihre Öffentlichkeitsarbeit keinesfalls sein. Gehen Sie davon aus, dass Ihre Mitteilung eine von Vielen in der Redaktion ist. Auf den ersten Blick sollte daher ersichtlich sein, worum es geht.
V Vielfalt der Mitteilungen: Wegen der Fülle an Informationen kann (leider) nicht jede Meldung abgedruckt werden. Daher sollten Sie nicht anmahnen, falls eine Pressemeldung von Ihnen nicht abgedruckt wird. Das gibt nur Verstimmung und bringt Ihnen gar nichts.
W Weniger ist mehr! Journalisten sollten nicht mit Meldungen und Informationen überschüttet werden. Pressemitteilungen sollten nur gezielt versendet werden, getreu dem Motto: nur wichtiges gehört in eine Zeitung. 
X X-beliebig sollte Ihre Öffentlichkeitsarbeit nicht sein. Analysieren Sie Ihre bisherige Arbeit, identifizieren Sie Schwächen und richten Sie daran die kommenden Schritte aus.
Y Yes! Englische Wörter sollten Sie in Ihrer Öffentlichkeitsarbeit tunlichst vermeiden. Auch wenn es bisweilen "In" ist,  Anglizismen (also Englische Wörter) sind meist nicht gerne gesehen
Z Zielgruppenorientierte Öffentlichkeitsarbeit hat die größten Erfolgsaussichten

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