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Pressearbeit
online
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gf
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| "Im
Jahr 2006 werden weltweit rund 60
Milliarden E-Mails versendet,
prognostiziert IDC. Das auf den
Technologiesektor spezialisierte
Marktforschungs- Unternehmen setzt für
das laufende Jahr ein Volumen rund von
31 Milliarden E-Mails an - damit würde
sich in nur vier Jahren das weltweite
E-Mail-Aufkommen nahezu verdoppeln",
das berichtet die Zeitung Die
Welt in ihrer aktuellen Ausgabe. |
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jh
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| Kein
Wunder also, dass mehr und mehr
eMail-Postfächer im wahrsten Sinne des
Wortes digital überquellen. Die Übersicht
im eMail-Postfach zu wahren, wird vor
allem für Zeitungen und Zeitschriften
immer schwieriger. |
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dd
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| Damit Ihre
Presse-Mitteilung per eMail in dieser Masse nicht untergeht,
bedarf es der richtigen Vorgehensweise. Denn nur wenn Ihre
eMail gelesen wird, besteht die Chance auf Veröffentlichung. |
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dd
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| Die moderne Technik
- Serienbriefe, eMail und Co. - erleichtern die Pressearbeit
enorm. Doch noch lange hat sich nicht jeder mit dem neuen
Medium "eMail" angefreundet. Denn eine Presse-eMail
unterscheidet sich doch in einigen Punkten von einer eMail,
die man an Freunde und Bekannte verschickt. |
| dd |
| Auch wenn eMail
schreiben an sich einfach ist, gerade im Sektor Öffentlichkeitsarbeit
können so manche Fehler unterlaufen, die eine Veröffentlichung
Ihrer Mitteilung gefährden. |
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cff
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| Daher hier zwecks
Vermeidung die "Todsünden der Online-Pressearbeit"
zusammengestellt: |
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gg
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| 1 |
Senden
Sie keine eMails mit Anhängen, die größer als ein
Megabyte sind - es sei denn, es wurde Ihnen ausdrücklich
erlaubt. |
| 2 |
Wenn
Sie eMails mit Datei-Anhängen versenden, überlegen
Sie, ob Ihr Gegenüber das Datei-Format überhaupt
lesen kann; d.h., ob in der Redaktion die passende
Software hierfür installiert ist. Gehen Sie immer
vom Minimum aus: Word-, RTF- und Adobe
Acrobat-Dateien können heute in den meisten
Redaktionen verarbeitet werden. |
| 3 |
Vorsicht
Viren! Wer beispielsweise mit Word-Dokumenten
arbeitet und diese online verschickt, sollte sich im
Klaren darüber sein, dass Makros und Viren
mitversendet werden können, ohne dass man es merkt.
Daher Word-Dokumente vorsichtshalber lieber in das
RTF-Format konvertieren. |
| 4 |
Gerne
wird ein kleiner Einleitungstext geschrieben und die
eigentliche Pressemitteilung ist als Dateianhang
beigefügt. Auch diese Methode ist nicht sinnvoll.
Warum soll ein Redakteur noch x-mal mit der Maus
klicken, bevor sich der Text öffnet. Lieber direkt
in das Textfeld schreiben. |
| 5 |
Bunt
ist lustig, aber nicht immer gut! Vermeiden Sie es,
HTML-eMails zu verschicken. Nicht nur, weil diese
meist größer sind als ASCII-Text-eMails, sondern
auch, weil manch Redaktions-Mail-Client HTML-Mails
gar nicht richtig darstellen kann. Und das führt
dazu, dass Ihre eMail im Papierkorb landet, noch
bevor sie gelesen wurde. |
| 6 |
Auf
den Betreff kommt es an! Stellen Sie sich vor, Sie
überfliegen Hunderte von ungeöffneten eMails.
Welche werden Sie sich heraussuchen, um sie zuerst
zu lesen? Wenn im Betreff steht:
"Pressemitteilung 24.3.2003 / hc"
oder "Der neue Rennwagen von BMW ist
da". Also: ein aussagekräftiger Betreff ist
der erste Schritt zum Erfolg. |
| 7 |
Nichts
mögen Journalisten weniger als warten! Daher:
Kontrollieren Sie nach dem Versenden von
Presse-eMails Ihr eMail-Postfach mindestens jede
Stunde auf mögliche Antworten oder Anfragen. |
| 8 |
Verstecken
Sie sich nicht vor der Presse; geben Sie den
Journalisten am besten gleich mehrere Möglichkeiten,
Sie zu erreichen. Festnetztelefon und eMail sollte
als Minimum angesehen werden. Homepage,
Mobilfunknummer oder Fax werden als zusätzliche
Kontaktmöglichkeiten gerne wahrgenommen. |
| 9 |
Verzichten
Sie auf alle technischen und optischen Spielereien:
Musikuntermalung; Videos; Flash; Bilder, die auf
einem Internetserver hinterlegt wurden; automatische
Rückantwort (Lesebestätigung) - all das mag bei
privaten eMails "in" sein, hat aber in
einer Presse-eMail nichts zu suchen. |
| 10 |
Geben
Sie Ihren Presseverteiler nicht bekannt. Was geht es
den Journalisten an, wem Sie die Presse- mitteilung
noch geschickt haben? Daher sollte Ihnen der
Unterschied zwischen BBC und CC geläufig sein, wenn
Sie häufig Presseinformationen per eMail
verschicken. Während eMail-Adressen, die bei Ihrem
eMail-Programm (etwa Outlock) unter CC eingetragen
werden, auch beim Empfänger zu sehen sind, kann der
Empfänger unter BCC eingetragene eMail-Adressen
nicht einsehen. |
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